Montagsfrage für Autoren – Lässt du deine Texte bereits während des Schreibens betalesen?

Montagsfrage für Autoren
Die “Montagsfrage für Autoren” von Schreibwahnsinn – Nach einem Konzept von Paperthin

Lässt du deine Texte bereits während des Schreibens betalesen?

Nein, ich bin da sehr strikt mit mir selbst. Meine Betas bekommen meine Texte erst, wenn sie fertig geschrieben und mindestens einmal überarbeitet worden sind. Ich bin nun mal eine sehr chaotische Schreiberin, da kann es schon Mal vorkommen, dass ein ganzes Kapitel fehlt und erst später ergänzt wird oder ich den Anfang komplett umschreiben muss. Betameinungen würden mir da vorab gar nichts bringen. Wenn ich jedoch noch sehr unsicher mit der Story bin, kann es sein, dass ich die ersten zwei Kapitel jemandem zum Lesen gebe, einfach um zu sehen, ob das Feeling stimmt und Leser neugierig wäre, weiterzublättern. In meiner Schreibgruppe setzen wir uns auch öfters gegenseitig Abästze vor mit denen wir gerade Probleme haben oder diskutieren Plotprobleme. Ansonsten müssen meine Betas allerdings auf das fertige Manuskript warten.

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Und plötzlich war alles nur ein böser Traum

Es ist zwei Uhr morgens und ich habe vor einer Stunde “Cruel Beauty” beendet. Gedanken an das Buch halten mich immer noch wach, ich kann nicht schlafen, deshalb schreibe ich jetzt diesen Blogbeitrag. Es war eigentlich vorherbestimmt, dass ich dieses Buch liebe. Eine Nacherzählung von “Die Schöne und das Biest”, ein magisches Schloss; er ein bisschen böse, sie ein bisschen selbstsüchtig. Und dieses großartige Cover.

Cruel_Beauty [Spoiler Alert] Seid ihr schon verliebt? Ich war es. Und gegen Ende kam die Ernüchterung. Manchmal gibt es Situationen, in denen Autoren sich so dringend ein Happy End für ihre Charaktere wünschen, aber es funktioniert nicht in der Welt, die sie erschaffen haben, also erschaffen sie für die letzten zehn Seiten eine Neue. Und plötzlich war alles nur ein böser Traum. Ganz so schlimm war es in “Cruel Beauty” zum Glück nicht, aber als Leser habe ich mich trotzdem betrogen gefühlt. Die Charaktere, die am Ende glücklich zusammen gekommen sind, waren nicht mehr die gleichen, wie die, für die ich die letzten dreihundert Seiten mitgefiebert habe. Sie hatten nicht länger die gleiche Geschichte, die gleichen Konflikte. Die Autorin hatte für ihre Lieblinge eine Alternativwelt kreiert, in der sie ihr Happy Ever After durchleben konnten. Wenigstens erinnerten sie sich gegen Ende wieder daran, wer sie einmal gewesen sind, das schmälerte die Enttäuschung für mich etwas.

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Mein Jordanienurlaub, oder: „Von wegen es schneit nicht in der Wüste“

Ich war schon immer fasziniert von anderen Kulturen, vom arabischen Raum hatte ich bislang aber wenig gesehen. Dieses Jahr hat sich dann endlich die Möglichkeit ergeben, Jordanien zu besuchen. Eine Rundreise von Amma über Petra und das Wüstental im Wadi Rum, bis in den Süden nach Aquaba. Es war ein Geburtstagsgeschenk meiner Familie für meine Oma und ich würde mit ihr reisen. Die Reise war für Anfang Dezember geplant, aber Klimatabellen zeigten Temperaturen von 10 bis 25 Grad, also dachte ich mir nichts dabei. Weniger Massentourismus und keine brütende Hitze. Meiner meinung nach, hatten wir den perfekten Monat gewählt.

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Montagsfrage für Autoren – Wie ist der aktuelle Stand deines Projekts?

Montagsfrage für Autoren
Die “Montagsfrage für Autoren” von Schreibwahnsinn – Nach einem Konzept von Paperthin

Wie ist der aktuelle Stand deines Projekts/ deiner Projekte?

Der Arbeitstitel von meinem aktuellen Projekt lautet Djinnfeuer. Weite Wüsten, hinterhältige Flaschengeister, Prinzen (<3), Piraten, Ghule und fliegende Teppiche. Lauter die Dinge über die ich immer schon mal schreiben wollte. Ich liebe dieses Projekt, wirklich ich LIEBE es. Der Roman steht für sich, aber dahinter steht ein größeres Konzept an dem ich mit meiner Möwenkollegin Bianca Iosivoni arbeite. Gestern gingen Leseproben und Exposés an unsere gemeinsame Agentin. Momentan bin ich auf etwa 50k, etwa 30k to go und das Schreiben macht immer noch Spaß. Der Plot ist rund, die Charaktere lebendig – so einfach war Schreiben für mich schon lange nicht mehr. Aber selbst bei einem Projekt, in das ich total verliebt bin, kommt sie trotzdem vor. Dieser eine Dorn in jeder Beziehung, die ich bisher mit einem Manuskript hatte. Die andere Idee. Von Autoren gefürchtet, wird sie meist schnell in die hinterste Ecke eines Notizbuchs verbannt und lässt einen selbst dort nicht in Frieden. Bis zum Nano sind es noch ein bisschen mehr als drei Wochen. Ich mache jeden Tag mein Kreuz im Kalender und hoffe, dass ich bis dahin durchhalte, und nicht voreilig mit der neuen Idee was anfange und dafür mein Djinnprojekt links liegen lasse. Ein paar Szenenschnippsel musste ich schon tippen, aber zum Glück habe ich noch keine gute Szene für einen Einstieg im Kopf, bis dahin ist meine Treue gesichert.

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Author Info

Hallo, ich heiße Rebecca Wild, schreibe Bücher, lese viel und gerne und studiere MultiMediaArt. Ich mag Katzen, Luftschiffe, schöne Notizbücher und Rock Musik. Auf meiner Homepage findet ihr Infos zu meinen Büchern und diversen Design-Arbeiten.

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